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BILD FÜR BILD, STÜCK FÜR STÜCK


DAS DOKUMENTIEREN DES WILDBESTANDES ZÄHLT ZU DEN ANSPRUCHSVOLLSTEN AUFGABEN IM JAGDALLTAG. EIN JUNGER JÄGER AUS TIROL, ÖSTERREICH, VERRÄT, WIE IHM FERNGLAS UND SMARTPHONE HELFEN, DIESE ZU MEISTERN.

«ZWEI HIRSCHE IM REVIER VON DANIEL PARGER IM ERBITTERTEN KAMPF.»

Digiscoping gilt als elegante Art, das Geschehen in der Natur festzuhalten. Ganz unkompliziert bietet sich die Möglichkeit, jederzeit rasch zwischen Beobachtung und Fotografie zu wechseln. Noch relativ wenig bekannt ist jedoch, wie einfach damit auch der Wildbestand dokumentiert werden kann. Jager und Hotelier Daniel Parger nutzt seit drei Jahren die Kombination aus Fernglas, Adapter und Smartphone, um in seinem Revier unter anderem die Altersstruktur der Wildtiere im Auge zu behalten.

In Kolsassberg, zwischen Innsbruck und dem Zillertal gelegen, betreut Daniel Parger seit 2012 ein fast 2.000 Hektar großes Revier. Wie viele andere auch begleiten den jungen Jäger und Hotelier Smartphone und ein EL Range 10x42 Fernglas bei seiner Tätigkeit. Der logische nächste Schritt war, beides mit einem Adapter zu kombinieren. Diese Digiscoping-Ausrüstung erleichtert Parger die so anspruchsvolle wie zeitaufwändige Aufgabe der Wildbestand-Dokumentation ungemein.

„Für mich ist es wichtig, dass ich das Wild von jung auf kenne, es über die Jahre begleite, um die Voraussetzungen für eine ausgewogene Altersstruktur zu haben”, erklärt Parger. Nur so können auch Fehlabschüsse sowie ein Ungleichgewicht im Geschlechterverhältnis verhindert werden.

In seinem Revier dokumentiert Daniel Parger vor allem Rehwild und Hirsche, selten auch Gamswild. „Ich habe die Ausrüstung eigentlich ständig dabei und bin mittlerweile so weit, dass ich mir bei Revierfütterungen einen halben Tag Zeit nehme, um die Stücke zu dokumentieren”, sagt Parger. Im vergangenen Winter zählte er alleine beim Rehwild rund 180 Stück.

LICHT UND SCHATTEN
Mit etwas Übung sind aber nicht nur „praktische”, sondern sogar fotografisch anspruchsvolle Aufnahmen möglich. Dabei sind die Unterschiede zu einer herkömmlichen Kamera ausschlaggebend. Pargers Digiscoping-Kombination aus EL Range 10x42, iPhone-Adapter und einem iPhone 6 ist im Vergleich zu einer DSLR-Kamera wesentlich flexibler und schneller. „Das Wild gibt einem oft nicht sehr viel Zeit, um es zu fotografieren”, erklärt er. „Mit dieser Ausrüstung kann ich schnell reagieren und es gelingen sogar schwierige Aufnahmen von seltenen alten Bocken.”

Zwei grundlegende Voraussetzungen müssen jedoch für das erfolgreiche Fotografieren mit Fernglas, Adapter und Smartphone erfüllt sein: gute Lichtverhältnisse und eine nicht allzu große Distanz zum Objekt. „Wer ein Foto zum Aufhängen in der Wohnung will, braucht eine entsprechend hohe Auflösung. In diesem Fall sollte man auf den Zoom beim Smartphone verzichten und aus einer Distanz von maximal 20 oder 30 Metern fotografieren.”

Die Lichtverhältnisse sind hingegen besonders bei „kleineren” Wildtieren wie Fuchs, Dachs und Birkhuhn ein entscheidender Faktor. „Diese Tiere sind überwiegend in der Nacht unterwegs und deshalb entsprechend schwierig zu fotografieren”, erklärt Parger. Hier stößt seine Digiscoping-Kombi an ihre Grenzen. Fur mehr Möglichkeiten – etwa für Aufnahmen in der Abenddämmerung oder von weiter entfernten Objekten – kann das Smartphone auf Wunsch mit einem Teleskop verbunden werden.

MEHR ALS TAUSEND WORTE
Neben den Fotos, von denen er zuhause am Computer die besten auswählt und zum Dokumentieren des Wildbestandes archiviert, fertigt Parger auch Videos mit seiner Digiscoping-Ausrüstung an. Was er besonders schätzt, ist die Beweiskraft der Fotos und Videos. „ Digiscoping gibt mir die Möglichkeit, Erlebnisse einmal anders zu zeigen”, erzählt er. „Laien können sich leichter in die Situation hineinversetzen und vieles, was ich im Revier erlebe und tue, wird mit einer Aufnahme einfach verständlicher.”

«LAIEN KÖNNEN SICH LEICHTER IN DIE SITUATION HINEINVERSETZEN UND VIELES, WAS ICH IM REVIER ERLEBE UND TUE, WIRD MIT EINER AUFNAHME EINFACH VERSTÄNDLICHER.»
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